Übersicht

Ein gutes Druckerzeugnis lebt in hohem Maße von der optimalen Vorbereitung für den Druck. Diese Seite soll Dir helfen, Deine Druckdatei optimal auf den Druck vorzuebereiten und damit Sicherstellen, dass es später keine Überraschungen beim Ausdruck gibt.

 

Pixelmaß * Auflösung (DPI) = Druckgröße

Ein überaschend häufiges Problem beim Druck stellt die Unkenntnis über die Zusammenhänge zwischen den Grundbegriffen Pixelmaß, Auflösung (DPI) und effektiver Druckgröße dar. Daher hier einige kurze Worterklärungen und Zusammenhänge.

  • Pixel(maß)
    Ein Pixel ist ganz grob gesagt das Atom der Fotografie. Also das kleinst mögliche Teilchen, aus dem sich ein Bild zusammensetzt. Ein Pixel ist genau ein Punkt in genau einer Farbe. Viele Pixel nebeneinander ergeben eine bunte Linie und viele bunte Linien übereinander ergeben ein Bild.
    Die Pixelmaße eines Bildes (z.B. 1024x768 Px) beschreibt also die "physikalische" Größe eines Bildes im Speicher - sagen aber nichts darüber aus, wie groß das Bild etwa am Bildschirm dargestellt wird oder im Ausdruck erscheint, denn die visuelle Umsetzung hängt natürlich von der Größe eines einzelnen Pixels in der Darstellung ab.
  • Auflösung (DPI)
    Um nun aus einer Bilddatei mit einem klar definierten Pixelmaß eine Bild zu erzeugen muss bekannt sein, wie groß so ein Pixel dargestellt werden soll. Oder anders gesagt, wie viele Pixel auf einer bestimmten Länge verteilt werden sollen. Exakt dies wird durch die Auflösung definiert.
    Angegeben wir die Auflösung in DPI (Dots Per Inch = Punkte je Zoll = Punkte je 2,54cm). Ein Auflösung von 360 dpi bedeutet also, dass 360 Punkte so gedruckt werden, dass sie genau eine Breite von 2,54 cm belegen. Eine Datei mit dem Pixelmaß 3000 x 2000 Pixel ergibt bei einer Auflösung von 360 dpi also ein Bild mit der Größe 21,2 x 14,1 cm.
  • Druckgröße
    Die Druckgröße beschreibt letzendlich die tatsächliche Größe des Ausdrucks. Also etwa 20 x 30 cm für ein typisches 2:3 Bild einer Kleinbildspiegelreflexkamera im A4 ähnlichen Format.

 

JPG oder TIFF?

Bei der Speicherung von Daten (Bild/Audio/Video) gibt es zwei grundsätzlich unterschiedliche Herangehensweisen: Verlustfreie und verlustbehaftete Kompression. Üblich ist - so erschreckend das zuerst klingen mag - die verlustbehaftete Variante. Hierbei verliert die Quelle in einem gewissen (meist einstellbaren) Maße an Qualität, der Gewinn ist jedoch ein hoher bis gigantischer Platzgewinn und in aller Regel liegt der Qualitätsverlust bei "geringer" Kompression unterhalb der wahrnehmbaren Schwelle, so dass im Endeffekt nur die Platzersparnis bleibt.

Genau hier unterscheiden sich TIFF und JPG. Eine TIFF-Datei speichert die Daten mit verlustfreier Kompression wohingegen eine JPG-Datei die Bilddaten lediglich verlustbehaftet einlagert.

Also TIFF?

Nein, eher nicht, die Dateigrößen einer TIFF-Datei überschreitet schnell 50 Megabyte wohingegen eine JPG-Datei mit geringer (unsichtbarer) Kompression deutlich unter 10 MB bleibt. Und hat man die Möglichkeit, die optische gleiche Qualität zu einem zehntel der Dateigröße zu übertragen, so sollte man diesen Weg auch wählen.

Die JPG-Kompression wird meist als Prozentwert 0-100% oder als Zahl 0-12 (etwa in Photoshop) angeben. Hierbei steht ein höherer Wert für geringere Kompression. Für normale Fotodrucke sollte man sich im Bereich von 90% (11) bewegen und alles ist gut. Fine-Art-Drucke und S/W-Bilder sollten bei maximaler Qualität 100% (12) gespeichert werden - auch hierbei erfolgt noch eine deutliche reduzierung der Dateigröße, aber feinste Details bleiben optimal erhalten.

 

Zusammenfassung

Kommt noch... ;-)

 

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