Das Ringlicht
Besonderes Licht für besondere Portraits

Überblick

Hinter dem Begiff Ringlicht (nicht Ringblitz*) versteckt sich eine kreisförmige Neonröhre mit einem Innendurchmesser von ca. 40 cm. Also ein Dauerlicht mit einer "besonderen" Form.

Eingesetzt wird das Ringlicht sehr gerne bei Portraitsaufnahmen, da das Licht einerseits durch die besondere Form der Lichtquelle einen reizvollen Gesamteindruck erzeugt und vor allem ein interessanter Augenreflex entsteht.

 

Einsatz

Da es sich um ein - im Vergleich zu Blitzen - sehr schwaches Licht handelt wird häufig sehr offenblendig bei hohen ISO-Werten fotografiert. Häufig praktikabel sind die folgenden Einstellungen

  • Blende: f4.0
  • ISO: 800
  • Belichtungszeit: 1/40

Das Modell wird nun sehr knapp vor dem Licht (ca. 20-40 cm) platziert. Das Zentrum der Leuchte sollte hierbei in etwa auf Augenhöhe liegen. Fotografiert wird mittig durch das Licht mit häufig sehr kurzen Brennweiten um die 40mm. Dieser starke Weitwinkel betont die Wirkung des Ringlichtes zusätzlich.

Achtung: Da die Kombination aus langer Verschlußzeit und offener Blende zuverlässig scharfe Bilder erschweren macht es häufig Sinn deutlich mehr Schüsse zu machen, als man in aller Regel machen würden.

 

Verfügbarkeit / Lagerort

Das Studio verfügt über zwei identische Ringlichter. Zu finden sind diese im Techniklager (Dekolager C).

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